Die Kinderheilkunde befasst sich mit der Entwicklung, Erkrankung von Säuglingen, Kleinkindern, Schulkinder, Jugendliche (die das 18. Lj. noch nicht vollendet haben) und deren Behandlung.

 

Auffälligkeiten:

 

  • visuelle Wahrnehmungsstörung,
  • Störung in der auditiven Wahrnehmungsverarbeitung,
  • fein- u. grobmotorische Schwierigkeiten,
  • Koordinationsstörungen,
  • auffälligkeiten im Haltungshintergrund,
  • Aufmerksamkeit- Defizit- Symptomatik mit u. ohne Hyperaktivität,
  • Impulskontrollstörung,
  • Lernblockierungen, Lern- u. Leistungsstörungen,
  • Verhaltensauffälligkeiten in der fam. u. soz. Interaktion,
  • Blick- u. Körperkontaktschwierigkeiten-Störung zu den Eltern,

 

Ursachen:

 

- der verschiedenen Störungen bei Kindern können allgemeine Entwicklungsstörungen, psychisch-soziale Störungen wie der Verlust einer Bezugsperson, Umzug, Schulwechsel, geistige sowie körperliche Einschränkungen oder auch unbewusste Verhaltenssignale von Eltern, Erziehern und Lehrern sein, die Kinder ungewollt fixieren.

 

Behandlungsmethode:

 

  • videounterstützende Diagnostik und intensive videounterstützende Elternarbeit
  • Beratung und Elternanleitung, Übungstipps für Zuhause
  • Verbesserung von Motorik, Feinmotorik und Wahrnehmung
  • (Marburger Konzentrationstraining für Vorschul- und Grundschulalter)
  • Diagnostik der Händigkeit
  • Verhaltenstherapeutische Mediatorenansätze
  • Testdiagnostik - Verlaufsdiagnostik
  • Verhalten- u. Lerntraining- Therapie nach IntraActPlus-Konzept Jansen/Streit
  • Behandlung von diagnostizierten Lern- u. Leistungsstörung nach dem IAP-Konzept
  • KörperbezogeneInteraktionsTherapie (KIT) nach Dr. Jansen

 

Unter Berücksichtigung des tatsächlichen Entwicklungsstandes des Kindes beginnt die Erstaufnahme grundsätzlich mit einer Videoanalyse, einer videounterstützenden Diagnostik.

Inhalt der Analyse sind 5 Standartsituationen nach dem IntraActPlus- Konzept Verhalten u. Lerntherapie nach Dr. Fritz Jansen u. Dipl. Psycho. Uta Streit. In dieser wird eine Spielsituation in der Fam., 2 Lernsituationen (je eine mit dem Vater u. der Mutter), dem Konfliktgepräch, einem Planungsgespräch in der Fam. und der Körperkontaktsituation (einzeln) mit Mutter und Vater durchgeführt. Diese wird dann mit den Eltern anhand von wichtigen Situationen, besprochen, analysiert, ausgewertet und ggf. thematisiert.

In den weiterführenden Behandlungen steht z. B. das intensive videounterstützende Eltern- u. Wahrnehmungstraining, Außensteuerungstraining, Speichertraining etc. je nach Diagnose, im Behandlungsplan.

Ziel der stets begleitenden Beratung ist es, den Eltern einerseits die Probleme ihres Kindes verständlich zu machen und sie andererseits für seine Stärken zu sensibilisieren.

 

Therapieziel:

 

  • Verbesserung der Wahrnehmung - u. - Verarbeitung
  • Verbesserung der Koordination von Bewegungsabläufen
  • Verbesserung der Tonus- und Gleichgewichtsregulation
  • Verbesserung der Ausdauer und Konzentrationsleistung
  • Ausbau der verbalen Kommunikationsfähigkeit
  • Verbesserung der Handlungsplanung und –Kompetenz
  • Verbesserung der Selbsteinschätzung und Selbstsicherheit
  • Erarbeitung größtmöglicher Selbständigkeit in der Schule und im Alltag
  • Verbesserung des Interaktionsverhaltens im fam. Bereich nach dem IntraActPlus Konzept
  • „Verhalten- u. Lerntherapie" von Dr. F. Jansen und U. Streit
  • Verbesserung in der Beziehungs- Bindungsebene
  • Verbesserung der Konzentration- und Aufmerksamkeitsfähigkeit
  • Verbesserung der Feinmotorik u. Grobmotorik

Erfolgreiche Ergotherapie leistet damit einen Beitrag zur nachhaltig positiven Entwicklung Ihres Kindes.

Die intensive Zusammenarbeit mit soz. Einrichtungen, Ärzten und Familienangehörigen sind ein wichtiger Bestandteil in meiner therapeutischen Arbeit. Besondere Zustimmung, bei Eltern/Bezugspersonen u. den Kindern, zeigt sich in der videounterstützten ergotherapeutischen Arbeit.

 

Quelle Wikipedia